Schienentherapie

Ein gesundes Kiefergelenk mit funktionierender Kaumuskulatur sind Voraussetzungen für jede Bewegung unseres Unterkiefers. Erkrankungen in diesem Bereich treten sehr häufig auf. Sie werden unter dem Begriff „Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)“ zusammengefasst und umfassen alle Funktionsstörungen des Kausystems und Kiefergelenkserkrankungen. Neben Therapiemaßnahmen anderer Fachrichtungen wie Physiotherapie, Massagen und Muskelübungen, ist oftmals eine Therapie mit einer Aufbissschiene nötig.

Individuelle, persönliche Stressfaktoren nehmen einen großen Einfluss auf die Zähne. Das Knirschen oder Pressen der Zähne kann zum massiven Zahnsubstanzverlust führen, was die Mittelgesichtsästhetik und die Kaufunktion stark beeinträchtigen kann. Als Folgesymptome können Kopfschmerzen, Tinnitus, Gesichtsschmerzen, unerklärliche Zahnschmerzen oder Schwindel auftreten.

Ähnlich wie die Herstellung eines orthopädischen Schuhs, bedarf es beim Prinzip der Schienentherapie eine gründliche und komplizierte Herstellung. Eine Schiene ist wie eine Brille für die Zähne und erfordert eine genaue Diagnostik.

Zum Schutz der Zähne und des Zahnhalteapparates, sowie zur Entspannung der Kaumuskulatur und des Kiefergelenks werden individuell angepasste Kunststoffschienen angefertigt. Eine gleichzeitige Konsultation des/der Orthopäden, Osteopathen und gegebenenfalls auch Physiotherapeuten ist in so einem Fall zum Teil auch anzustreben.

Ein schönes Lächeln hat einen großen Einfluss auf die Psyche und den gesellschaftlichen Erfolg.

Margaretha Bednarek-Wiebke

Master of Science für ästhetisch-rekonstruktive Zahnmedizin

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